Rasterkraftmikroskopie (RKM )

Es werden  z.B. Material-, Fehler- und Qualitätsuntersuchungen mittels Rasterkraftmikroskopie (RKM) in der Entwicklung und Herstellung  zur Optimierung von  Werkstoffen oder Produkten durchgeführt (siehe Beispiele RKM).

Folgende Messparameter werden z.B. verwendet: Rauheitsparameter (Ra, Rq, Rp-p, fraktale Dimension, Materialtraganteil usw.) Porengrößen, Faserdurchmesser,- orientierung und -abstände, Partikel-, Korngrößen, Kornlängen und -durchmesser.

Zerstörungsfreie Analyse im Bereich der  Produktentwicklung:

Morphologie in Abhängigkeit von  chemischen und physikalischen Einflüssen: Oberflächenschäden durch Abrieb oder  Verschleiß oder durch Einwirkung von Chemikalien, UV-Bestrahlung, Bewitterung,  thermische Einwirkung und biologische Einwirkung, Prüfung auf Korrosion.

Untersuchungen im Bereich Medizin und Zahnmedizin: Für den erfolgreichen Einsatz eines Implantats z.B. künstl. Gelenks ist u.a. eine feste Verbindung zwischen Gewebe und der Implantatoberfläche verantwortlich. Mit zunehmender Rauhtiefe (Ra) der Oberflächenmikrostruktur des Implantats steigt der Anteil   der Kontaktfläche der Zelle und des Implantats, was mit einer verbesserten Haftung verbunden ist. Die Oberflächenmikrostruktur von Implantaten wird mittels RKM  profilometrisch erfaßt.